Was der Einzelhandel tun kann...

Foto: Konstantin-Gastmann/pixelio.de
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  • Hängen Sie das Kampagnenplakat in Ihrem Geschäft auf und signalisieren Sie damit Ihren Kunden, dass Sie sich den Zielen der Initiative verpflichtet fühlen.
  • Machen Sie auch Ihren Angestellten und Kollegen deutlich, warum Ihnen Jugendschutz persönlich wichtig ist.
  • Auch wenn es immer wieder zu hören ist: Es gibt keinen Verkaufszwang in Deutschland! Wenn der Eindruck entsteht, dass ein Erwachsener vorgeschickt wird, um für Jugendliche Alkoholika zu kaufen, lehnen Sie den Verkauf ab!
  • Unterstützen Sie Ihre Angestellten, wenn eventuell Kunden bei der Frage nach dem Ausweis unwillig reagieren sollten. Eine freundliche Erklärung – und ihre Kunden werden Ihr klares Verhalten zu schätzen wissen.
  • Bieten Sie Ihren Angestellten gelegentlich Trainings an, damit sie schwierige Kassensituationen kompetent meistern können. Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen, wenden Sie sich an die Fachdienste für Suchtprävention oder Ihr örtliches Jugendamt.
  • Scheuen Sie nicht den Kontakt mit dem örtlichen Jugendamt, wenn Sie anderenorts von Verstößen gegen Jugendschutzbestimmungen erfahren. Sie zeigen damit Ihr Verantwortungsbewusstsein als Kaufmann und Bürger unseres Kreises.

Auszug aus dem Jugendschutzgesetz (JuSchG)


§ 9 Alkoholische Getränke
(1) In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit dürfen
1. Branntwein, branntweinhaltige Getränke oder Lebensmittel, die Branntwein
in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche,
2. andere alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren
weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.

Ansprechpartner

Bei Fragen zum Thema Jugendliche und Alkohol beraten Sie unsere Ansprechpartner gerne.