Die Gemeinschaftsinitiative „Tanzen statt Torkeln“

Um den gefährlichen Trend zum exzessiven Trinken zu stoppen, kommt es nicht nur auf selbstbewusste Kinder und funktionierende Familien an, sondern auch auf eine aufmerksame und kooperative Gesellschaft. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke möchte die Gemeinschaftsinitiative „Tanzen statt Torkeln“dazu ihren Beitrag leisten.

Der Rheinisch-Bergische Kreis, die acht rheinisch-bergischen Kommunen, die Stadt Leverkusen, die Präventionsfachdienste und die Polizei ziehen dabei an einem Strang. Unterstützt wird die Initiative von der Kraftverkehr Wupper-Sieg AG, der Regionalverkehr Köln GmbH, dem Rheinisch-Bergischen Einzelhandelsverband und dem Regionalverband Rhein-Berg im Bund Deutscher Karneval.

Kinder und Jugendliche sollten aus guten Gründen gar keinen Alkohol trinken!

Oft sind es Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machen – ahnungslos, leichtfertig,vorsätzlich. Deshalb richtet sich die Kampagne an alle Erwachsenen – seien sie Eltern, Verwandte, Erzieher, Sportbetreuer, Kassierer im Supermarkt oder Verkäufer im Büdchen an der Ecke. „Tanzen statt Torkeln“ will Erwachsene über die Gefahren von Alkohol für Jugendliche aufklären und ihr Verantwortungsgefühl stärken.

Dabei geht es nicht darum, den Alkohol zu verteufeln. Das Trinken von Alkohol verbinden die meisten Menschen mit Spaß und Lebensfreude. Alkohol hat aber auch eine andere, dunkle Seite – die von Sucht und Selbstzerstörung. Den meisten Erwachsenen gelingt der notwendige Spagat: Sie können Alkohol genießen – maßvoll und damit risikoarm.

Ansprechpartner

Bei Fragen zum Thema Jugendliche und Alkohol beraten Sie unsere Ansprechpartner gerne.