Ein gefährlicher Trend: „Komasaufen“

© arkna - Fotolia.com
© arkna - Fotolia.com

Saufen bis der Arzt kommt – das ist das Ziel vieler Jugendlicher, wenn sie zum Feiern losziehen. Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen mit schwerer Alkoholvergiftung bundesweit mehr als vervierfacht, von 9.500 im Jahr 2000
auf 40.000 im Jahr 2011.

Dass „Komasaufen“ bei Jugendlichen nach wie vor im Trend liegt, belegt die aktuelle Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA): Jeder fünfte Jugendliche betrinkt sich mindestens ein Mal im Monat mit mindestens fünf oder mehr Gläsern Alkohol.

Deshalb richtet sich die Kampagne „Tanzen statt Torkeln“ vor allem an Erwachsene – an die Verkäufer im Supermarkt oder im Büdchen an der Ecke, an Eltern, Erzieher und Betreuer.

Immer sind es Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machen – ahnungslos, leichtfertig, vorsätzlich.

Ansprechpartner

Bei Fragen zum Thema Jugendliche und Alkohol beraten Sie unsere Ansprechpartner gerne.